Online-Tagebuch

Musizieren mit alltäglichem Material

Von Tag zu Tag bemerke ich wie unsere Kinder ein Großes Interesse für Geräusche entwickeln. Beim Mittagessen klopfen sie ihre Teller, Besteck oder Glas gegen den Tisch und amüsieren sich den Klang der erzeugt wird zu wiederholen. Dies machen sie auch beim Freispiel mit den holz Spielsachen. Sehr oft dürfen die Kinder nicht zu laut sein um Rücksicht auf den Schlafenden Kindern zu nehmen.

Darum habe ich die Idee gehabt den Kindern den Raum und genügend Zeit zu geben die sie brauchen um ihr Interesse nach zugehen.

Ich fühlte eine Box mit Alltagsgegenständen.

Um die schlafenden Kindern nicht zu stören sind wir ins Atelier gegangen. Die Kindern konnten mit WC Rollen, Plastik Boxen, Metalschüsseln musizieren.

Es war einen schönen und lauten Moment den wir gemeinsam genießen konnten.

Die Hand Augen Koordination der Kinder wurde gefördert

sowie auch ihr Hör- und Tastsinn, sie konnten auch ihr  Rhythmusgefühl weiter entwickeln.

Eure Alex

Die Bücherwürmer sind los

Beobachtung:

Es ist kein Geheimnis das die Kinder der Gruppe Purple Bücher aller Art wie auch Zeitschriften mögen. So sieht man durch den Tag verteilt immer wieder Kinder mit einem Buch in der Hand oder gar mehrere Kinder, welche gespannt einer Geschichte lauschen, welche von einer Erzieherin oder gar von den Kindern selbst vorgelesen/erzählt wird.

Angebot:

Heute durften die Kinder eine neue Variante von einem Bilderbuch entdecken; Ein Duftbilderbuch von der Kräuterhexe Thymiana. Die Kinder lauschten gespannt der Geschichte und nahmen aktiv teil in dem sie an den Seiten rochen, die Bilder betrachteten und sich gegenseitig mitteilten was sie alles sehen. So wurden gleich mehrere Sinne Gleichzeitig geschult wie auch die Sprache der Kinder angeregt und gefördert und ganz nebenbei haben sie sich neues Wissen in Bezug auf die Naturheilkunde zugelegt.

Anschließend an die Geschichte machten wir uns auf die Suche nach Kräutern in unserer unmittelbarer Umgebung. Wir mussten nicht lange suchen, im Garten bei der jüdischen Schule wurden wir schnell fündig und so wurden die Sträucher von den Kindern betrachtet, daran gerochen und die Hosensäcke mit den fein duftenden Kräutern beladen.

Im freien Spiel ging es weiter mit Hexengeschichten, angeregt von dem Bilderbuch sprudelten die Ideen der Kinder wie ein Hexenkessel. Die Kinder sammelten Sträucher für ihr Hexenfeuer, rochen an den Strohhalmen und zauberten wild umher.

Am Nachmittag haben wir das Thema nochmals aufgenommen und mit den Kindern gemeinsam einen Kräutertee zubereitet. HEX HEX UND DER HUSTEN IST JETZT WEG. J

 

Liäbs Grüessli vo de Becca

Color Bubbles with Purples

In der letzten Zeit kamen einige Kinder mit Fragen über Farben zu uns. Sie fragten über die Herkunft der Farben, über Anzahl der Farben und dessen Sinn.

Deshalb führten wir mit ihnen ein kleines Experiment durch. Jedes Kind bekam eine Schüssel voll mit Lebensmittelfarbe, Seife und Wasser. Dazu hatten sie ein Strohhalm in das sie blasen mussten, um Blasen zu erzeugen. Als die Blasen über die Schüssel liefen wurde ein farbiges Blatt darauf gelegt und es gab verschieden farbige «Blasen-Abdrücke» . Die Kinder fügten immer mehr Lebensmittelfarbe ein, so dass es schlussendlich bei jedem Kind dunkel Grün aussah. Sie konnten sehen wie die Farben sich zusammenmischen und neue Farbnuancen entstehen. Wir tauchten somit in die Physik ein und schauten zu was passiert, wenn man Primärfarben mischt. Den Kindern gefiel das Experiment und es entstanden viele farbenfrohe Bilder. Am spannendsten fanden sie den Colorations-Prozess. Durch das ausprobieren und selbstständiges Erkunden nahmen sie die Informationen mehrkanalig auf.

Bahn- und Fahrzeug-Verkehr bei den Yellows

Heute Morgen beim Spaziergang sind wir in der nähe des Bahnhofs gewesen. Die Kinder haben immer halt gemacht um die durchfahrenden Zügen zu beobachten.

Am Nachmittag zum Angebot überlegte ich mir etwas über die Zügen zu machen, ich habe Ausmalbilder von Zügen ausgedrückt und ein Buch über verschiedenen Fahrzeugen ausgesucht.

Alles war bereit und ich ging mit den Kindern ins Atelier. Die Kinder haben Farbstiften genommen und durften auf dem Boden die Zug Bilder ausmalen. Nach fünfzehn Minuten waren die Kinder fertig. Wir räumten die Farbstiften gemeinsam auf.

Später als wir ihm Gruppenraum waren zeigte ich den Kindern das Fahrzeugbuch. Sie wollten es ohne mich anschauen. Ich respektierte diese Entscheidung. Ich bin bei ihnen geblieben und habe gesehen wie sie immer wieder ein Bild mit dem Finger gezeigt und benannt haben.

Durch das Angebot konnten die Kinder ihre Feinmotorik und ihre Kreativität fördern. Das Buch half ihnen ihren Wortschatz zu vergrößern und neuen Kognitiven Schemen aufzubauen.

Eure Rebecca

Die Purples verkleiden sich

Kinder lieben Rollenspiele

Ob zur Fasnachtszeit, an Mottopartys oder auch einfach während dem Freien Spiel, die Kinder lieben es sich zu verkleiden. Beim Verkleiden können sie in andere Rollen schlüpfen und vielleicht sogar Erlebtes aus anderer Sicht nachspielen.

 

Wer kennt sie nicht: abstehende rote Zöpfe, zwei unterschiedlich farbige Strümpfe und die viel zu großen Schuhe. Wie toll ist es doch sich als Pippi Langstrumpf zu verkleiden. Denn sie hat das, was sich so viele Kinder erträumen: Sie ist bärenstark, hat eine Villa, in der sie tun und lassen kann, was sie will und sie hat treue Freunde und natürlich nicht zu vergessen ihre beiden Weggefährten; das Pferd und der Affe. Oder wie cool ist es doch sich in einen Superheldenumhang zu zaubern und wie sein grosses Vorbild eine Maske aufzusetzen und sich in Abenteuer zu stürzen. Immer wieder beliebt ist auch unsere seit Jahren bekannte Elsa, so zeigen die Kinder sich jeweils stolz ihre tollen Kleider und Röcke, welche an die Eisprinzessin erinnern.

Neue Rollen ausprobieren

Wenn Kinder in eine andere Rolle schlüpfen, schaffen sie sich eine Gegenwelt, in der sie großartig sind und autonom; sie verwandeln sich am liebsten in Personen aus der Erwachsenenwelt, denn zu ihnen sehen sie auf. „Vater, Mutter, Kind“ – das liebste Spiel im Vorschulalter. „Du wärst jetzt mal der Vater und kommst nach Hause und wir bringen dann das Kind ins Bett und dann gehen wir ins Konzert…“. Stundenlang können Kinder ihre Impressionen aus der Welt der Erwachsenen wiedergeben.

Deshalb geben wir den Kindern immer wieder den Raum für diese Art des Ausprobierens. Denn mit dem Rollenwechsel bewältigen sie zum Beispiel Ängste, die sie spüren: Wer Angst vor Gespenstern hat, wird gern für eine Weile selbst zum Gespenst und erschreckt zur Abwechslung mal die anderen.

Griff in die Klamottenkiste

Ein wichtiges Requisit im Kinderzimmer ist eine Kiste mit ausrangierten Kleidungsstücken. Hüte, alte Schuhe, Handtaschen, abgelegte Kleider. Einige Stücke Stoff, die ehemalige Gardine. Schon kann es losgehen mit der Maskerade und dem Sich-Ausprobieren in den unterschiedlichsten Rollen. Eine Handtasche, Mutters alte Pumps, ein Brillengestell, ein Kissen unterm Blümchenkleid und die Haare zum Dutt gesteckt: fertig ist die Lady. Dann die Probe vor dem Spiegel, sich drehen und begutachten, die passende Mimik und Gestik, vielleicht ein Dialog mit der Dame, die aus dem Spiegel lächelt…

Beim Rollenspiel und Verkleiden geht es darum sich auszuprobieren, die Kinder versetzen sich in die unterschiedlichsten Rollen. Eine wichtige Voraussetzung, um Toleranz entwickeln zu können, ist die Empathie, das Sich-Einfühlen in andere Menschen, das Verständnis für deren Denk- und Handlungsweisen. Wie könnte ein Kind das besser lernen als durch den spielerischen Wandel der Identität!

Natürlich darf auch die Schminke nicht fehlen, bei einer solchen Verwandlung. Es ist immer wieder schön zu sehen wie Kinder Freude an ihrem veränderten Aussehen haben und nach dem Blick in den Spiegel mit einem riesen grossen Lachen zurückkommen und ihr Kunstwerk den anderen Kindern zeigen. Deshalb seit uns nicht böse liebe Eltern, wenn eure Kinder in den nächsten Wochen euch immer wieder mit ihren farbigen Gesichtern empfangen J Und wer weiss, vielleicht dürfen eure Kinder ihre Kreativität ja auch mal bei euren Gesichtern ausleben…

 

Ganz es liäbs grüessli vo de Becca, alias Piratebruut Jacky Sparrow

Die Yellows im Bewegungs-Kreis

Heute Morgen beim Spaziergang beobachte ich die Kinder und hörte ich wie sie im Kinderwagen immer wieder Lieder sangen.

Da sie den ganze Spaziergang in den Kinderwagen bleiben mussten, überlegte ich beim Spaziergang am Nachmittag ein Bewegung Kreis zu machen.

Danach fragte ich den Kindern ob sie am Nachmittag Lust hätten ein Bewegung Kreis zu machen.

Nach dem Mittagessen rief ich die Kinder zusammen und sagte ich ihnen im Schlafzimmer zu kommen, danach machte ich mit den Kindern ein Kreis und mit Hilfe den Singkarten.

Die Kinder konnten Lieder selber aussuchen und zu jedes Lied gab es verschiedenen Bewegungen oder Tanzen.

Beim Lied “Schlange ihre Tanz„ machten die Kindergruppe besonders gut mit. Sie machte eine Reihe und gingen gemeinsam Vorwärts.

Die Kinder könnten ihre Kinästhetischersinn, Feinmotorik sowie Grobmotorik und Koordination fördern.

Die Purples setzten sich mit dem Thema Ernährung auseinander

Heute Morgen habe ich bei den Kinder beobachtet als sie beim Verkaufsladen gespielt haben dass sie sehr Interessiert waren was das essen dass wir dort haben ist und von wo dass es kommt Z.B von welchem Tier oder ob es an einem baum wächst oder unter der erde.

Am Nachmittag habe ich mit den Kinder ein Angebot zum Thema Ernährung gemacht, ich habe 4 Körbe genommen damit die Kinder zusammen das essen sortieren konnten in Früchte, Gemüse, Fleisch und andere tierische Produkte.

Ich habe die Kinder zuerst gefragt ob sie den wissen woher Z.B. der Apfel kommt, wo er wächst oder ob er von einem Tier kommt.

Danach habe ich dann erklärt dass der Apfel an einem Apfelbaum wächst.

Bei Sachen wie käse habe ich sie gefragt aus was denn dass gemacht wird und woher denn die Milch kommt.

Anschließend haben wir noch geschaut was gesund ist und was eher nicht so gesund ist und man deswegen nicht zu viel davon essen sollte.

Warum ist aber dass Thema Ernährung so wichtig?

Das Thema Ernährung ist wichtig denn es begleitet und unser ganzes leben lang. Die Kinder konnten durch das Angebot unsere Nahrung besser kennen lernen, wissen jetzt auch woher dass denn unser essen kommt und dass es eben nicht nur aus dem laden in dem man es kauft kommt.

Durch das Angebot wurde die Kommunikation der Kinder gestärkt da sie viel reden Konten und auch erklären konnten warum sie den denke das es Z.B. vom baum kommt. Durch dass das sie es zusammen gemacht haben wurde auch das Gruppengefühl gestärkt.

Alltags-Gegenstand mal anders – Yellows

In letzter Zeit ist mir aufgefallen, dass unsere Yellow’s Kinder sehr gerne auf den Tisch steigen während dem Essen. Leider müssen wir dieses Interesse der Kinder unterbinden, da es zu gefährlich ist wen die Kleinkinder auf den Tisch krabbeln. Heute habe ich mir überlegt, wieso wollen die Kinder so häufig auf den Tisch krabbeln? Ich dachte mir, die Kinder machen es gerne weil man dies ja in der Regel nicht darf. Als Alternative dachte ich mir können wir den Tisch umkehren und daraus ein Schiff oder ein Haus machen oder was auch immer die Kinder daraus machen wollen. Die grösseren Kinder hatte die Idee unsere Chiffon Tücher hinein zu nehmen und die Verkleidelisachen. Es war für die einen Kindern eine höle und für die anderen Kinder ein Zauberhaftes Fantasie schloss. Sogar die ganz kleinen hatten eine riesen freude daran.

Mir hat es auch sehr viel freude bereitet!

Durch dises Angebot konnten die Kinder mal eine andere Dimension erleben. Und zwar auf dem Tisch und trotzdem unter dem Tisch 😉

Cassandra

Pete the Cat bei den Yellows

Einigen Kindern ist schon aufgefallen, dass ich vermehrt den Alltag hindurch Englisch mit ihnen spreche, die Limes haben dies sehr angenommen und sich daran gewöhnt jedoch die Purples fragen mich ab und zu wieso ich nicht Deutsch spreche. Ich dachte mir um es für alle Kinder klar zu machen benutze ich doch unser stets beliebtes ‚Pete the Cat’ Buch.

Ich habe dazu ein Pete the Cat Maskottchen das mich und die Kinder Motiviert Englisch im Alltag zu sprechen mitgenommen und den Kindern das Büchlein auf der Piazza erzählt. Limes und Purples haben mir zugehört und sehr gefallen an Pete bekommen. Nach dem Büchlein erzählen wollten die Kinder noch ein wenig mit Pete spielen, Pete war dann bis zum Schluss bei allen Kindern zum Spielen geblieben.

Jetzt ist Pete bei den Yellows auf der Gruppe und bleibt das My Kita Englisch Maskottchen.

Cassandra

Piratentag bei den Purples

Habt ihr gewusst dass es in der MyKita Piraten gibt? J

Heute Morgen als ich in die Kita kam hab ich mich fürchterlich erschreckt. Denn mir kamen viele kleine Piraten entgegen und versuchten mich gefangen zu nehmen.

Als sie am Morgen in die Kita kamen waren sie alle noch Kinder. Diese durften sich selbst schminken und verkleiden. So konnten sie ihr Äusseres dem anpassen, was für sie ein Pirat darstellt. Sie konnten sich selbst bei ihrer Verwandlung beobachten und entdecken wie es sich anfühlt wenn man in den Spiegel schaut und man nicht sein normales Gesicht und seine Kleidung entdeckt. Hmm Komisch… die Kinder waren mit viel Konzentration beim schminken dabei und verwandelten sich immer mehr in die gefürchtetsten Piraten.

Auf kleinen selbstgebauten und Dekorierten Piratenschiffen Segelten sie durch die Weiten der MyKita und Erkundeten alle Ecken neu. Die Schiffe haben alle anders ausgesehen und jeder Pirat konnte seine Ideen miteinbringen.

Was braucht es denn alles um ein Pirat zu sein? Was machen Piraten eigentlich? Die Kinder haben sich diese Fragen selbst und gegenseitig beantwortet. Die Fantasie Vermischt sich mit einigen Dingen welche sie bereits wissen.

Das die Kinder sich ihre Fragen selbst beantworten indem man zurück fragt „ja was meinst denn du was Piraten so machen?“ gewährleistet eine Altersgerechte Antwort welche der Fantasie der Kinder entspricht.

Auch das Essen war im Piraten-Style. Alle haben ihre Poulet-Schenkel und Kartoffelschnitzen mit den Händen gegessen und auch mal mit vollem Mund geschwatzt. Das Essen war auf keinem Teller sicher, denn ein Richtiger Pirat nimmt sich was er möchte, auch wenn es bei einem anderen auf dem Teller ist…. ha ha haaaa

Einmal dinge zu tun wie essenstehlen und schmatzen beim essen macht spass, denn auch für die Kinder gilt „Ausnahmen bestätigen die Regeln“. Kinder essen gerne mit den Händen um auch mit den Taktilen Sinnen zu erfahren und verstehen, was das ist was man auf dem Teller hat.