Online-Tagebuch

Aktualisierte Massnahmen betreffend Erkrankungssymptomen

Liebe Eltern

 

Wir haben vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) und dem Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) unterdessen ein aktualisiertes Merkblatt erhalten, welches das Vorgehen bei Krankheitssymptomen bei Kindern, Eltern und Mitarbeitenden regelt.

Die neuen Massnahmen lauten:

Mitarbeitende und Kinder mit Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit mit oder ohne Fieber, Fiebergefühl oder Muskelschmerzen bleiben zu Hause und gehen, falls die Symptome nicht nachlassen, sehr stark sind oder sich verstärken nach telefonischer Anmeldung in eine Arztpraxis oder Notfallstation. Ansonsten begeben sie sich für mindestens 10 Tage in Selbst-Isolation (vgl. BAG: Selbst-Isolation). Mitarbeitenden und Kindern mit Symptomen einer akuten Atemwegserkrankung ist es nicht erlaubt, zu arbeiten respektive die Betreuungsinstitution zu besuchen (vgl. BAG: Selbst-Isolation und Selbst- Quarantäne).

Mitarbeitende und Kinder, die im gleichen Haushalt leben wie eine Person mit einer akuten Atemwegserkrankung (Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit) und/oder Fieber, Fiebergefühl, Muskelschmerzen, dürfen die Betreuungsinstitution während 10 Tagen nicht besuchen und begeben sich zu Hause in Selbst-Quarantäne (vgl. BAG: Selbst-Quarantäne). Dies gilt auch, wenn Intimpartner/innen von Mitarbeitenden diese Symptome aufweisen. Bleiben die Mitarbeitenden und Kinder während dieser Zeit beschwerdefrei, können sie ihre Tätigkeit oder ihren Besuch in der Institution danach wiederaufnehmen.

Eltern müssen Kinder mit Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit mit oder ohne Fieber, Fiebergefühl oder Muskelschmerzen umgehend in der Betreuungsinstitution abholen. Das erkrankte Kind und alle Personen, die im gleichen Haushalt leben wie das Kind respektive eventuelle Intimpartner/innen der Eltern, die nicht im gleichen Haushalt leben, müssen sich zu Hause in Selbst-Quarantäne begeben. Zudem sollten alle anderen Mitarbeitenden und Eltern darüber informiert werden. Dies ist wichtig, damit sie bei sich auf mögliche Symptome achten und sensibilisiert sind.

Es besteht keine Pflicht, alle in derselben Betreuungsinstitution betreuten Kinder und Mitarbeitenden unter Quarantäne zu stellen. Es muss keine Schliessung der Einrichtung angeordnet werden. Die Kantonsärztin respektive der Kantonsarzt sowie die zuständige Aufsichts- und Bewilligungsbehörde sollen jedoch umgehend von einem bestätigten COVID-19-Fall in einer Betreuungsinstitution in Kenntnis gesetzt werden.

Wir bitten Sie, die aktualisierten Massnahmen zu befolgen, um an der weiteren erfolgreichen Eindämmung der Pandemie mitzuwirken.

 

Vom Bundesrat war heute leider erneut zu hören, dass er sich nur in der Rolle des Koordinators, nicht aber des Geldgebers sieht. Vom Kanton steht leider weiterhin eine Antwort aus. Die Stadt Zürich hat für diese Woche klärende Informationen zur Kostenübernahme von Elternbeiträgen in Aussicht gestellt. Entsprechend hoffen wir für Donnerstag als letzten Werktag der Woche auf mehr Informationen.

Herzliche Grüsse und bleiben Sie gesund!

Markus Guhn

 

Medienmitteilung des Verbands Kinderbetreuung Schweiz kibesuisse

Jetzt droht die folgenschwere Betreuungskrise – Bundesrat lässt Betreuungsinstitutionen und Eltern im Regen stehen

Der Verband Kinderbetreuung Schweiz ist fassungslos, dass der Bundesrat den dringend ausstehenden Entscheid, der noch offenen Finanzierungsfragen in der familien- und schulergänzenden Kinderbetreuung trotz der hohen Dringlichkeit heute nicht getroffen hat. Damit droht nun in der Schweiz eine folgenschwere Betreuungskrise.

 

Widersprüchliches Verhalten des Bundesrates

Der Bundesrat hat Mitte März unmissverständlich klar gemacht, dass die Kinderbetreuungsinstitutionen systemrelevant sind. Entsprechend wurden die Institutionen dazu verpflichtet ihren Betrieb grundsätzlich aufrechtzuerhalten. Seither haben Betreuungsinstitutionen diese Aufgabe unter schwersten Bedingungen wahrgenommen. Bereits damals hätte das folgerichtige Commitment des Bundes bezüglich der Finanzierung dazugehört. Jetzt ist auch heute – trotz der hohen Dringlichkeit – der Entscheid erneut ausgeblieben. Stattdessen wurde schwammig auf bisherige Kantonskompetenzen verwiesen, ungeachtet der ausserordentlichen Ausgangslage für Betreuungseinrichtungen in der Schweiz.

Eltern finanzieren systemrelevante Angebote

Solange der Bund nicht klar signalisiert, dass er gemeinsam mit den Kantonen alle Betreuungsinstitutionen – Kindertagesstätten, Tagesfamilienorganisationen und schulergänzende Tagesstrukturen – schadlos halten wird, sind die Betreuungsinstitutionen auf die weitere Entrichtung der Elternbeiträge angewiesen. Dies führt zu der gesellschaftlich inakzeptablen Situation, dass Eltern, die aktuell bereits stark belastet sind, die Aufrechterhaltung einer Grundversorgung finanzieren. Dies kann nicht im Sinne des Bundesrates sein.

Betreuungseinrichtung sind systemrelevant für die Volkswirtschaft der Schweiz

Es ist unabdingbar, dass der Bundesrat zum Wohl unserer Volkswirtschaft alles unternimmt, dass nach der Covidkrise19 keine Betreuungskrise droht. Eine baldige Entscheidung zu substanzieller finanzieller Unterstützung durch den Bund und die Kantone ist also kein nice-to-have sondern ein must. Es darf nicht sein, dass diese volkswirtschaftlichen existentiellen Fragen aufgrund von politischen Meinungsverschiedenheiten gefährdet werden.

Stadt Zürich gibt starkes Commitment für Eltern und Kitas

Liebe Eltern

Heute hat der Zürcher Sozialvorsteher die Kitas und die Medien informiert, dass die Stadt Zürich für die Zeit von Mitte März bis Ende April alle Eltern finanziell entlasten wird, welche seither die Kinder zuhause betreut haben. Dies ist eine grosse Geste der Stadt Zürich, die Sie als betroffene Eltern wie auch wir als Kita sehr zu schätzen wissen.

Wir setzen nun alles daran, die Inhalte dieses Commitments so rasch wie möglich in Erfahrung zu bringen, zu verstehen und zu implementieren. Konkret geht es darum zu erfahren, wie diese Entlastung konkret aussieht und in welchem Umfang sie zuteil wird.

Die Medien werden heute oder morgen wahrscheinlich recht oberflächlich titeln „Stadt Zürich übernimmt alle Betreuungskosten für die Eltern“. Bitte lassen Sie sich – bei aller berechtigter Vorfreude – noch nicht zu allzu kühnen Erwartungen hinreissen. Der Teufel steckt bei diesen Verordnungen ja leider meistens im Detail. Soll heissen, wie hoch die Entlastung im individuellen Fall am Ende sein wird (100%, 90% oder 80%) und wann sie genau gutgeschrieben wird (April / Mai / Juni) wissen wir in den nächsten Tagen.

Da der Bundesrat für morgen, Freitag ebenfalls eine Verordnung in ähnlicher Richtung ankündigen könnte, möchten wir Sie bitten, uns bis Mitte nächster Woche Zeit zu geben, alle Inhalte zusammenzuführen. Wie an dieser Stelle bereits geschrieben, werden wir auch rückwirkend alle Vergünstigungen / Kostenübernahmen an die Eltern weiterleiten, in dem sie uns zuteil werden.

Herzliche Grüsse

Markus Guhn

Hilfe ist in Sicht

Liebe Eltern,

Wie der Tagesanzeiger heute berichtet, scheinen sich der Bund und die Kantone auf ein umfassendes Hilfspaket für Eltern und Kitas zu einigen. Das macht Mut! Mit diesem könnte ganz viel Druck aus der derzeitigen Situation herausgenommen werden. Wir informieren Sie umgehend, wenn wir offizielle Informationen erhalten haben.

Kursierende widersprüchliche Informationen

Liebe Eltern

Die Corona-Krise fordert uns als Gesellschaft wie kaum ein anderes Thema in den vergangenen Jahrzehnten. Innert kürzester Frist wurden etablierte Gewohnheiten und alte Gewissheiten auf den Kopf gestellt. Viele sind bis an die Belastungsgrenze verunsichert und suchen Halt. Jede Information wird dankbar aufgesogen, weil sie Orientierung zu geben scheint. Wenn dann die Informationen widersprüchlich sind, ist die Verwirrung perfekt.

So geht es derzeit vielen Eltern und auch vielen Kitas. Wir werden derzeit mit Mailings vom Kanton, der Stadt Zürich, den Schulen und anderen Vertragspartnern überhäuft. Der Verband kibesuisse hält uns parallel auf dem neusten Stand der Dinge und erarbeitet Merkblätter, die fast täglich aktualisiert werden. Und selbstverständlich verfolgen wir im Stundentakt selbst die Nachrichtenlage. Unser erklärtes Ziel ist, Sie in dieser herausfordernden Situation bestmöglich zu unterstützen – und gleichzeitig die Weisungen der Behörden, selbst wenn sie täglich wechseln, zu befolgen.

Der Appell verschiedener Behörden „Betreuen Sie ihre Kinder möglichst daheim“ oder die Information „Kitas nur für systemrelevante Berufe offen“ sorgte in den letzten Tagen für unzählige Fragen und grosse Verwirrung. Zum Teil auch für ein schlechtes Gewissen bei Eltern, die ihre Kinder in die Kita bringen. Und der absurd anmutenden Situation, dass die Kitas derzeit  fast eine „Eins-zu-Eins-Betreuung“ anbieten können, weil (noch) alle Mitarbeiter*innen gesund sind und nur noch knapp die Hälfte der Kinder kommen.

Und recht rasch stellt sich unweigerlich die Frage: „Muss ich denn meinen Kita-Platz noch bezahlen, wenn ich mein Kind freiwillig zuhause behalte?“.

Die – für manche Eltern – ernüchternde Antwort lautet: „Ja“.

Unter der aktuellen Rechtslage ist dieser «freiwillige» Verzicht ein solidarischer Akt, um das Kita-System zu entlasten. Er befreit leider nicht von der Pflicht, die regulären Elternbeiträge zu bezahlen. Dies zumindest solange, wie die Kita für alle geöffnet hat.

Es ist absehbar, dass sich die aktuelle „geisterhafte“ Situation in den nächsten Tagen ins Gegenteil verkehren wird. Irgendwann werden Betreuer*innen ausfallen, der Betreuungschlüssel wird sich verschlechtern und die Kita wird auf genau diese solidarischen Akte angewiesen sein, um den Eltern ohne gute Alternativen weiterhin eine Betreuung anbieten zu können.

Doch diese Situation ist derzeit nicht eingetreten. Zudem gibt es bis heute keine Weisung des Kantons oder der Stadt Zürich, nur noch Kinder von Eltern in „systemrelevanten Berufen“ zu betreuen. Unserer Einschätzung nach liesse sich dies auch nicht in einer Kita kontrollieren, denn wie soll die Kita-Leitung beurteilen, wie wichtig die Erfüllung des Berufs eines Elternteils für das gesellschaftliche Gesamtsystem ist?

Wir möchten Ihnen versichern, dass wir als gemeinnütziger Verein keinerlei Absichten verfolgen, aus dieser Krise einen finanziellen Vorteil zu erzielen. Im Umkehrschluss können wir aber auch aus eigenen Mitteln keinen Erlass von Elternbeiträgen finanzieren. Das Ergebnis wäre – ohne Aussicht auf Stützung durch die öffentliche Hand – innert kürzester Zeit die dauerhafte Einstellung des Betriebs. Da wir alle davon ausgehen möchten, dass die Corona-Krise irgendwann vorbei sein wird und alle wieder regulär zur Arbeit gehen können, werden alle froh sein, wenn die Kitas dann weiter eine gute Kinderbetreuung gewährleisten.

Es mehren sich Signale, dass der Kanton und die Stadt Zürich intensiv daran sind, für alle Interessen – explizit auch der Eltern in verschiedenen Lebenslagen – eine gute Lösung zu erarbeiten, die Sie wie uns vor finanziellem Schaden bewahrt. Daher möchten wir Sie am Tag 2 der „ausserordentlichen Lage“ um noch etwas Geduld bitten, was die Rechnungsstellung für den Monat April 2020 angeht. Wir möchten die Möglichkeiten, welche Bund, Kanton und Stadt derzeit ausarbeiten, seriös prüfen. Es ist für uns selbstverständlich, dass wir jegliche Form von Entlastung, welche die öffentliche Hand in den nächsten Tagen in Aussicht stellt, nutzen werden, um Härtefälle zu vermeiden.

Wir versprechen Ihnen, alles daran zu setzen, dass wir gemeinsam durch diese Krise kommen und wir nach deren Bewältigung weiterhin eine vertrauensvolle Grundlage zur Zusammenarbeit haben werden.

Wir hoffen, dass Sie gesund bleiben und grüssen Sie herzlich

Markus Guhn
– Vereinspräsident –

Kitas weiterhin geöffnet

Liebe Eltern

Der Bundesrat hat in seiner gestrigen Medienkonferenz klargestellt, wie wichtig die Kitas zur Aufrechterhaltung sensibler Aufgaben in der Gesellschaft sind. Entsprechend sind nun alle Kantone verpflichtet worden, die Kitas grundsätzlich offen zu behalten. Dies entspricht auch unserer Grundhaltung. Wir freuen uns über diesen Entscheid.

Die Kita bleibt somit weiterhin für Sie und Ihre Kinder geöffnet. Unter Einhaltung der verschärften Hygienerichtlinien und der eingeschränkten Bewegungsfreiheit freuen wir uns, Ihren Kindern weiterhin spannende Kita-Tage zu bieten.

Herzliche Grüsse

Markus Guhn
– Vereinspräsident –

Update zum aktuellen Massnahmenpaket des Bundesrats

Liebe Eltern

Heute Nachmittag hat der Bundesrat die neuesten Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie erklärt. Dazu zählt auch die sofortige Schliessung aller Schulen.

Kindertagesstätten sind von dieser Massnahme dezidiert ausgeschlossen, da es erklärte Strategie des BAG ist, ältere und jüngere Menschen zurzeit zu trennen. Vor diesem Hintergrund wäre es kontraproduktiv, die Kitas zu schliessen, da sonst die Gefahr bestünde, dass ersatzweise vermehrt Grosseltern in die Betreuung eingebunden würden. Davon ist dringend abzusehen.

Der Verein Orte für Kinder hat für seine drei Kitas einen Pandemie-Plan erstellt, der die wichtigsten Kernprozesse definiert, welche – wenn immer irgendwie möglich – aufrecht erhalten werden sollen. Wichtigster Kernprozess ist natürlich die Betreuung der Kinder. Dieser wird solange aufrecht erhalten, wie es der Gesundheitsstand der betreuenden Mitarbeiter*innen, resp. der Anwesenheit von Betreuungspersonen erlaubt.

Alle anderen Prozesse mittelbarer pädagogischer Arbeit werden zur Schonung der Ressourcen und zur Vermeidung/Verzögerung von Übertragungen eingestellt. Dazu gehören Sitzungen, Elterngespräche, Ausflüge, Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs und ähnliches.

Es wäre nun Sache des Kantons Zürich, abweichend von den bundesrätlichen Entscheiden die generelle Schliessung von Kitas zu verfügen. Über den Kita-Verband kibesuisse, mit dem wir eng verbunden sind, wissen wir, dass ein solcher Schritt derzeit nicht diskutiert wird. Sofern sich dies in den nächsten Tagen ändern sollte, werden wir Sie selbstverständlich sofort informieren.

D.h: Bis auf weiteres dürfen Sie davon ausgehen, dass unsere Kita für Sie und Ihre Kinder geöffnet ist.

 

Weiterhin gültig bleiben die unten stehenden Regelungen betreffend Quarantäne von infizierten Kindern oder Kindern in Haushalten mit infizierten Personen.

Gesunde Grüsse ins Wochenende

Markus Guhn

Vereinspräsident

 

Elterninformation zu aktuellen Massnahmen betreffend Corona-Virus

Liebe myKita-Eltern

Die Ausbreitung des Coronavirus Covid-19 in der Bevölkerung nimmt rasch zu. Es hat sich aber gezeigt, dass die Erkrankung besonders bei jungen Menschen zumeist milde verläuft. Ziel ist es nun:

  • die Ausbreitung zu verzögern,
  • Personen mit erhöhtem Gesundheitsrisiko zu schützen,
  • dem Gesundheitssystem zu ermöglichen, die schweren Fälle zu versorgen.

Die bisher geltenden Quarantänemassnahmen wurden angepasst:

  • Am Coronavirus erkrankte Personen werden nach wie vor isoliert. Ob dies zu Hause oder im Spital geschieht, entscheidet die zuständige Ärztin / der zuständige Arzt.
  • Wenn in Ihrer Familie ein Mitglied positiv auf den Coronavirus getestet wurde und Krankheitssymptome zeigt, müssen Sie die Krippe darüber informieren.
  • Nur Kinder, die mit der positiv getesteten Person im gleichen Haushalt wohnen, bleiben während 5 Tagen zu Hause.
  • Besonders gefährdete Kinder (mit chronischen Atemwegserkrankungen, Herz-Kreislauf- Erkrankungen, Bluthochdruck, Diabetes, Krebs, sowie Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen), die mit einer infizierten Person Kontakt hatten, sollen zu ihrem eigenen Schutz ebenfalls 5 Tage zu Hause bleiben.
  • Gesunde Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die mit am Coronavirus erkrankten Personen Kontakt hatten, werden nicht unter Quarantäne gesetzt.

Krippen bedeutet dies, dass folgende Massnahmen eingehalten werden:

  • Alle empfohlenen Hygienemassnahmen werden weiterhin gut beachtet (dazu gehören regelmässiges Händewaschen, Niesen und Husten in die Armbeuge oder in Papiertaschentücher, Verzicht auf Händeschütteln, Kontaktoberflächen wie Türgriffe, Geländer, Toilettenschüssel usw. werden regelmässig gereinigt).
  • Grundsätzlich besuchen alle Kinder und Betreuungspersonen, welche gesund sind (keine Krankheitssymptome zeigen), die Krippe.
  • Krippen werden kranke Kinder sofort nach Hause schicken, bzw. von den Eltern abholen lassen.

Haben Sie einen begründeten Verdacht, dass Sie oder ein Familienmitglied am Coronavirus erkrankt sind/ist, müssen Sie telefonisch eine Ärztin, einen Arzt oder das Ärztefon (0800 33 66 55) kontaktieren. Rufen Sie immer zuerst an, bevor Sie eine Arztpraxis oder einen Spital aufsuchen.

Achten Sie auf jeden Fall weiterhin auf die empfohlenen Hygienemassnahmen, wie regel- mässiges Händewaschen und Vermeidung von Gesichtsberührungen mit den Händen. In- formationen zu den Hygienemassnahmen finden Sie unter: www.gd.zh.ch/coronavirus.

Merkblätter zu korrektem Händewaschen und viele weitere Informationen finden Sie in verschiedenen Sprachen auf www.bi.zh.ch/corona.

Aktuelle Informationen zum Coronavirus finden Sie unter www.bag.admin.ch. Mit Fragen wenden Sie sich an die Infoline Coronavirus +41 58 463 00 00 (täglich von 8 bis 18 Uhr).

Euer myKita-Team

Die Limes stellen ihre eigenen „Lava-Lampen“ her. 30.03.20

In der letzten Woche konnte ich beobachten, dass die Kinder vermehrt an Wasser und Farben interessiert waren. So überlegte ich mir, wie ich diese beiden Interessen in ein spannendes Angebot einbauen könnte.

Ich kam auf die Idee eine Art Lavalampe mit den Kindern zu basteln.

Dazu nahm ich vier Petflaschen, Öl, Wasser, drei verschiedene in Wasser gelöste Farben und eine Spritze. In die Flaschen füllte ich etwa 1/3 Wasser und 2/3 Öl.

Die Kinder durften dann jeweils der Reihe nach eine Spritze, gefüllt mit ihrer Wunschfarbe, in eine Flasche geben. Gemeinsam beobachteten wir jedes Mal, was dabei in der Flasche geschah und wie sich die hinzugefügte Farbe verhielt.

Die Kinder waren ganz aufgeregt und konnten es kaum abwarten die nächste Farbspritze in die Flaschen zu geben. Wir entdeckten, dass sich die Farben im Wasser vermischten und neue Farben entstanden, im Öl hingegen blieben einzelne Tropfen der einzelnen Farben. Am spannendsten schien die Tatsache, dass sich diese Verhältnisse auch nach mehrmaligem schütteln kaum änderten.

Durch dieses Experiment konnten die Kinder verschiedene Farben, ihr Mischverhalten, sowie einfache physikalische und chemische Gesetze kennenlernen und beobachten. Da wir als Gruppe agierten und nur eine Spritze zur Verfügung hatten, wurde unser Gruppengefühl, unsere Sozialkompetenz und unsere Geduld gestärcht. Für die Spritze benötigten wir zudem viel Geschick und Kraft, was unsere Fein- und Grobmotorik zusätzlich förderte.

Für mich war es sehr schön zu sehen, mit wie viel Elan die Kinder dabei waren und wie viel Spass sie beim experimentieren und beobachten hatten.

 

Sabrina

Wir stellen Zaubersand her! 24.03.20

In dieser besonderen Zeit ist es uns wichtig, die Bedürfnisse der Kinder noch feinfühliger wahrnehmen zu können und ihnen einen Alltag zu gestalten, bei welchem sie spannende Dinge erleben und an tollen Angebote teilnehmen können. Folgendes Angebot ist auch ein guter Tip für Eltern zu Hause; Zaubersand herstellen!

 

Rezept:

1kg Mehl

150ml Öl

Lebensmittelfarbe

 

Heute fragte ich die Kinder, ob sie mir bei der Herstellung von „Zaubersand „ helfen möchten.

Drei Kinder meldeten sich. Als erstes haben wir gemeinsam die benötigten Materialien betrachtet.  Wir hatten Öl, Mehl und Lebensmittelfarbe.

Ihr durftet alle das Öl über das Mehl giessen und danach mussten wir unsere Muskeln spielen lassen da wir ganz lange das Öl und das Mehl zusammen kneten mussten.

Die Kinder zeigten sich geduldig und kommentierten die Textur des „Sandes“ beim Kneten.

Als der Zaubersand bereit war um gefärbt zu werden, wählten die Kinder eine Farbe aus, mit welcher sie gerne ihren „Zaubersand „ färben wollten – mit der Zeit tauschten die Kinder ihre Lebensmittelfarbe-Tuben untereinander aus.

Als der Zaubersand fertig war bemerkte ich ein Interesse bei der Kinder für das ÖL was noch auf dem Tisch lag.  Darum fragte ich sie, ob sie auch noch mit Öl experimentieren wollen.

Ich nahm 3 Schälchen, eine Wasserspritze, Gewürze, Kaffeebohnen etc. Die Kinder durften diese Sachen mit dem Öl vermischen und beobachten wie das Öl auf die verschiedenen Lebensmittel reagiert (Homogenität/Heterogenität).

Die Kinder konnten so einen Einblick in die naturwissenschaftlichen Grundlagen haben. Die soziale Entwicklung der Kinder wurde gefördert da sie Kompromisse eingehen mussten beim Farbentausch. Die gustatorische Wahrnehmung der Kinder wurde durch das probieren der verschiedenen Lebensmitteln gefördert.

 

Gruss Alex