Online-Tagebuch

Die Purples auf musikalischer Entdeckungsreise im Freien

Beobachtung:

Unser musikalischer Bereich wird von den Kindern rege genutzt, so ertönen bereits in der Früh Trommelgeräusche aus der Gruppe Purple. Doch nicht nur die musikalischen Geräusche erwecken das Interesse der Kinder auch alltägliche Geräusche wie; Autos, Flugzeuge, Vögel, das rauschen der Blätter, eine Fahrradklingel etc.

Angebot:

Aufgrund dessen haben wir den Kindern eine musikalische Entdeckungsreise im Freien angeboten. Mit Schlaghölzern durften die Kinder experimentieren und ihre Umwelt in Form von Geräuschen wahrnehmen. Dabei wurde gemeinsam gelacht, den Klängen gelauscht und Erfahrungen untereinander ausgetauscht und Handlungen nachgeahmt. Zudem wurde auf spielerische weise der Gehörsinn der Kinder gefördert in dem sie Geräusche, Klänge bewusst wahrgenommen haben, gespeichert und unterschiede heraus hören konnten.

Bei einigen Kindern entstanden rhythmische Signalspiele in dem sie abwechslungsweise auf die Klänge des anderen reagierten.

Musikalische Früherziehung was heißt dies genau:

Musik ist ein Element, das den Menschen individuell und ganzheitlich anspricht und bei ihm spontane Reaktionen auslöst. Das Erzeugen von Rhythmen und Klängen und das Ausschöpfen der eigenen stimmlichen Mittel sind ursprüngliche Ausdrucksmittel des Menschen. Musik als unmittelbar auf den Menschen einwirkende Kraft ermöglicht ihm aufzunehmen, mitzuempfinden und selbst zu gestalten. Beim Kleinkind ist oft zu beobachten, dass Zufriedenheit, Geborgenheit und Sich wohl Fühlen durch musikalische Äußerungen unterstrichen werden. Das Kind erlebt in der Musik die Einheit von Seele, Geist und Körper.

Die Musikerziehung in der Kita baut auf der Lust der Kinder auf, sich mittels Stimme, Materialien, Instrumenten und Bewegungen zu Äußern. Dabei werden bestehende und erworbene Fähigkeiten angewendet, differenziert und vertieft.

Der Bildungsbereich Musik und Rhythmik bietet speziell die Möglichkeit, Schranken sozialer und sprachlicher Art zu überwinden.

Rhythmik als Verbindung von Musik und Bewegung in improvisierten bis ausgestalteten Handlungsbezügen ist integrativer Bestandteil der Musikerziehung. Weitere Bezüge sind durch die spielerisch bewegte Arbeitsweise der Rhythmik auch zu anderen Bildungsbereichen herzustellen.

Musik bietet viele Möglichkeiten Beziehung mit Menschen aufzuneh- men. Das Singen und Musizieren in der Gruppe fördert das soziale Verständnis und erlaubt andere Kontaktmöglichkeiten als die verbale Kommunikation.

Die Rhythmik bietet eine Fülle von Bewegungsspielen und Übungen mit und ohne Material. Dies unterstützt die Sozialerziehung und fördert einen bewussten Umgang miteinander.

Rebecca K.

Wir brauchen Wasser! Greens

Das Beste was man bei der Hitze machen kann ist und bleibt entweder Glace essen oder baden gehen. Wir haben uns für die gesündere Alternative entschieden und haben das Badezimmer in eine Wasserlandschaft für die Kinder umfunktioniert.

Da nicht nur den Greens und den Yellows, sondern auch den Purples bei den Temperaturen warm ist, haben wir uns dazu entschieden, dass alle Kinder mit dem Wasser experimentieren können, die gerne möchten. Also stand das Badezimmer allen Kindern zur Verfügung und alle durften sich eine kleine Abkühlung holen. Zum anderen hatte dieses schöne Angebot den sympathischen Nebeneffekt, dass sich die Kinder der ganzen Kita etwas näher kennen lernen konnten. Gross und Klein haben zusammen gespielt, neue Bekanntschaften geschlossen oder alte Bekanntschaften wieder intensiver aufleben lassen. Das Gemeinschaftsgefühl der Kinder wurde somit gestärkt und die Kinder wurden angenehm erfrischt.

Da das Experimentieren mit klarem Wasser schon spannend ist, wir dies aber sehr regelmässig bei den Temperaturen durchführen, dachten wir uns, dass das Experimentieren mit buntem Wasser noch einmal eine Spur interessanter ist. Also wurden kurzerhand die Kübel mit klarem Wasser zu Kübeln mit buntem Wasser und das Experimentieren fand von ganz alleine seinen Lauf.

Die mit Lebensmittelfarbe eingefärbten Wasserbehälter wurden gemischt und es wurden Geschmacksproben genommen. Komischerweise, schmeckt das blaue Wasser genauso wie das rote Wasser. Die taktile Wahrnehmung der Kinder wurde somit gefördert. Ausprobieren kann man diesen Geschmackstest auch mal zu Hause. Einfach die Augen verbinden und buntes Wasser trinken. Die Familie wird schnell merken, dass das Wasser genau gleich schmeckt. Viel Spass beim Ausprobieren.

Bunte Abkühlung bei den Yellows

In den letzten Tagen war es extrem heiss und die Kinder brauchten eine Abkühlung um wieder ins Spiel zu finden. Darum entschied ich mich mit Ihnen zu „Wässerle“.

Um die Sache spannender und lehrreicher zu gestallten färbte ich mehrere Wasser Flaschen mit Lebensmittelfarbe. So konnten die Kinder erfahren was passiert wenn man mehreren Farben vermischt.

Ihre kraft Kontrolle wurde ebenso herausgefordert da sie auf die Flaschen drücken mussten um das Wasser heraus spritzen zu lassen.

Die Älteren Kindern nahmen Rücksicht auf die kleinen und spielten mit ihnen was ihre soziale Entwicklung gefördert hat. Sie lernten auf eine achtsame weise mit den Jüngeren Gruppen Mitglieder umzugehen. Sie klatschten auf das Wasser und sahen wie die tropfen die sich gebildet haben herum gespritzt sind So befasteten sie sich mit verschiedenen Physikalischen Gesetzen. Sie fanden Große Freude daran anderen Kindern und Erzieherin nass zu machen.

Die Jüngeren der Gruppe hatten einen eigenen kleinen Becken der nur wenig vom Boden absteht so konnten sie ebenso eine gute Abkühlung genießen.

Ich fand dieser Nachmittag sehr schön da die Kinder interessiert und mit viel Neugier an dieses Angebot angegangen sind, sie zeigten grosse freude und lachten gemeinsam. Dazu konnten wir uns alle abkühlen und den heissen Tag geniessen.

Eure Alex

Heute gehört die gesamte Kita den Kleinkind-Gruppen Green & Yellow

Da die Purples einen Tagesausflug gemacht haben, stand die ganze Kita den Limes frei zur Verfügung.

Also öffneten wir alle Türen und die Kinder hatten die freie Wahl wo und mit was sie spielen und entdecken möchten.

Der erste Weg führte uns auf die Piazza. Dort entdeckten die Kinder die Reifen.

Und die Reifen rollen so toll… hui… und drehen können sie sich auch. Jetzt brauchen die Kinder eine ausgeprägte Auge-Hand-Koordination, um die Reifen selbst drehen zu können. Es ist gar nicht so einfach.

Dann nehmen die Kinder die Reifen in die Hände und probieren sie um sich selbst zu drehen.

Das Heben des Reifens ist für viele Kinder sehr einfach. Alle Kinder sind so stark, dass sie die Reifen durch die Luft heben können. Sogar die Kleinsten entwickeln ihre eigenen Techniken, um die Reifen anzuheben.

Den Reifen über die Schultern zu legen, mögen nicht alle Kinder, aber einige haben sehr grosse Freude daran den Reifen über den Kopf zu legen und um den ganzen Körper. Sie kommen auf ganz viele unterschiedliche Ideen und probieren alles mit dem Reifen aus. Sie sind sehr einfallsreich und kreativ.

Die Kinder erweitern ihren Bewegungsradius und landen schliesslich bei den Purples in der Gruppe. Alles wird sehr genau angeschaut, aber es wird nichts angefasst. Die Kinder entdecken die Räume der Purples nur durch das blosse Beobachten. Sie laufen weiter, bis sie schliesslich im Bewegungsraum landen und dort beginnt die grosse Freude.

Die Schaumstoffkissen sind besonders beliebt bei den Kindern. Ihre ausgebaute Grobmotorik unterstützt die Kinder dabei, die gestapelten Kissen komplett auseinander zu nehmen.

Selbst die ganz kleinen haben den grössten Spass im Bewegungsraum der Purples. Das war ein bewegungsintensiver und spannender Tag für die Kinder. Sie dürften heute die Grossen sein und alles erkunden, was sie selbst interessierte. Solche Situationen werden wir in Zukunft öfter ausnutzen.

Insektensuche bei den Purples

In letzter Zeit haben die Kinder großes Interesse an Insekten gezeigt was zum teil auch daran liegt dass Elias viel von den Insekten und speziell den Tausendfüßlern erzählt die er in Bali gesehen hat. Also bin ich mit den Kindern nach Draußen gegangen und dort haben wir überall nach Insekten gesucht – wir haben sogar einen Tausendfüßler gefunden und auch noch Vieles mehr.

Die Kinder konnten die Insekten in ein Glas tun und dann mit einer Lupe begutachten.

Da alle Kinder mitgeholfen haben, haben wir am Schluss viele verschiedene Insekten gesehen und natürlich haben wir diese wieder frei gelassen.

Was wir dabei gelernt haben:

– Die Kinder haben mehr über Insekten gelernt.

– Das Gruppengefühl wurde gestärkt da die Kinder gemeinsam nach Insekten gesucht haben.

-Die Selbstständigkeit wurde gefördert da die Kinder auch alleine nach Insekten suchen konnten und diese auch alleine fangen konnten.

– Die Kommunikation würde gefördert da wir viel über die Insekten gesprochen haben.

Loredana

Die Kleinkindgruppen alias „Limes“ knüpfen soziale Kontakte

Heute war Gabi`s Hochzeit, wir wollten mit einigen Lime-Kinder, Gabi überraschen und Ihr gemeinsam mit den Kindern eine Rose vorbei bringen. Deshalb machten wir uns am Morgen bereit und packten unsere Sachen ein. Die Kinder wurden eingecremt und sie unterstützten uns Tatkräftig beim Vorbereiten. Als alles gepackt war, gingen wir los auf den Zug. Am HB angekommen war noch genügend Zeit um die Rosen für Gabi zu besorgen. Als nun auch unser Geschenk vollständig war, gingen wir aufs Gleis und warteten dort auf den Zug Richtung Winterthur. Während dem Warten aßen wir unsere Pizzastücke. Malina und Edda hatten grossen Hunger. Ella und Eric Jax waren zuvor eingeschlafen. Als wir mit dem Essen fertig waren, kam auch schon unser Zug und wir stiegen ein. Als wir in Winterthur ankamen, gab es Komplikationen mit dem Bahnverkehr und unser Bus fuhr nicht zur Hochzeit.

Durch die fahrt merkte ich, dass die Kinder einen Bewegungsdrang nonverbal äusserten.

Rebecca und ich entdeckten einen sehr tollen und am Schatten gelegenen Spielplatz, wo sich die Kinder austoben konnten.

Malina und Ella entdeckten ein „Karussel“. Nach langem versuchen, gelang es Ella selbständig auf das Karussel zu klettern. Sie hatte grossen Spaß, was ich aus ihrem Lachenden Gesicht interpretieren konnte. Genug vom „Karussel“ fahren stieg Ella und auch Malina wieder hinunter und gingen zum Sandkasten. Dort trafen sie zwei weitere, etwas ältere Kinder, die sich gerade einen Matschkuchen backten.

Malina schlich sich ganz langsam an den Matschkuchen heran und legte frischen Sand darauf. Das Kind dem der Matschkuchen gehörte beobachtete Malina zuerst nur. Anschliessend fragte das Kind, ob Malina ihr helfen wolle. Malina bekam eine Sandkastenschaufel und half fleissig mit.

Nach einer kurzen Zeit fragte das Kind ob auch Ella mit ihnen spielen möchte. Die Kinder spielten ca. eine halbe Stunde zusammen. Danach mussten wir leider gehen, damit wir unseren Zug erwischten. Wir verabschiedeten uns von den Kindern und machten uns auf den Rückweg in die Kita. In der Kita angekommen erzählten wir den anderen von unserem spontanen aber lustigen und schönen Tag in Winterthur.

Die Kinder durften an diesem Tag viele Wertvolle Erfahrungen und Eindrücke mitnehmen.

  • Sie durften neue Kinder kennenlernen und somit soziale Kontakte knüpfen.
  • Sie lernten zu teilen und gemeinsam zu Spielen.
  • Während dem „Sändele“ wurde die Feinmotorik, sowie die Grobmotorik gefördert und beansprucht.
  • Die Kinder konnten die Konsistenz von Sand erkunden und sehen was passiert, wenn man Wasser dazu gießt.
  • Der Tastsinn der Kinder wurde beim „Sändele“ gefördert.
  • Beim Spielen wurde die Konzentration und die Geduld der Kinder beansprucht und benötigt.

-Nathalie-

 

Die Purples auf Malerischer Entdeckungsreise zu ihrer Gefühlswelt

Beobachtung:

Die Sommerzeit in den Kitas heißt auch immer wieder Veränderung. Es ist die Zeit wo es meist große Wechsel gibt, so verabschieden wir uns Stück für Stück von unseren liebgewonnenen Kita- Weggefährten, verabschieden uns von unseren Lernenden auf welche eine neue Herausforderung draußen in der Krippenwelt wartet und heißen neue Erzieherinnen wie auch neue Kinder Willkommen auf der Gruppe.

Natürlich ist die Sommerzeit bei den meisten Familien auch Urlaubszeit, mit viel Freude erzählen uns die Kinder jeweils von ihren Erlebnissen bringen Fotos und spielen im Rollenspiel ihr erlebtes nochmals nach.

All diese Veränderungen können unsere Gefühlsleben ganz schön aufwühlen um genau diesem Gefühlsleben Ausdruck zu geben wie auch den Kindern die Möglichkeit zu geben all diese Eindrücke zu Verarbeiten, bieten wir Ihnen immer wieder Angebote an wie Kneten, Malen, Großflächiges Malen und haben immer einen Sitz oder gar zwei auf unserer Schoss bereit um den Kindern Nähe wie auch Sicherheit zu geben und ihnen unsere volle Aufmerksamkeit zu schenken und ihren Urlaubsgeschichten, Kindergartenbesuchen und anderem erlebten zu lauschen.

Angebot:

Heute durften die Kinder das Angebot des Großflächigen Malens mit den Füssen nutzen. Mit einer großen Portion Motivation griffen die Kinder zu den Pinseln und bemalten ihre Füße, ab und an kam ein Lachen und die Kinder erwähnten zudem dass der Pinsel an ihren Füssen kitzelt und die Farbe sich so angenehm kalt anfühlt.

Anschließend nach dem bemalen der Füße spazierten die Kinder auf den vorbereiteten Blättern umher und verglichen ihre Fußabdrücke und zeigten großes Interesse an den neu entstandenen Farben durch das kreuz und quer umher gehen ihrer unterschiedlich bemalten Füssen.

Es dauerte nicht lange und die Kinder begannen nebst ihren Füssen auch ihre Hände und Beine zu bemalen;-)

Nach einer intensiven Malstunde durfte jedes einzelne Kind ein Fußbad genießen um die Farbe wieder abzuwischen, genau dieses Fußbad erweckte bei den Kindern einen weiteren Wunsch; Die Nägel zu lackieren und so haben wir unsere Malatelier kurzerhand in ein Beautysalon verwandelt;-)

Was ist das Ziel wie auch unsere Haltung solcher Angebote:

Die Kinder können mit allen Sinnen entdecken, experimentieren und ihre Kreativität entfalten

Im freien Malen ist es möglich, inneren Impulsen ohne Worte Ausdruck zu geben. Die Kinder dürfen mit Farben, Formen und Bewegung auf Entdeckungsreise gehen. Die eigene Kreativität kann sich dabei entfalten. Durch die Möglichkeit, großflächig zu malen, ist der ganze Körper in Bewegung. Das freie Wählen von Farbe lässt die Kinder automatisch das kreieren, was jetzt, in diesem Moment gut tut, Freude macht oder dabei hilft, Spannungen ab zu bauen. Unsere Absicht ist es, dieses natürliche Handeln durch Angebote wie das heutige Malen zu stärken und Raum für die Individualität zu öffnen.

Rebecca K.

Verstecken – Spiel bei den Purples

Sich verstecken und andere zu suchen ist zurzeit das Lieblingsspiel bei den Purples. Meist reicht dazu unser Sofa und die Kinder haben einen riesen Spaß sich auf, unter, neben und hinter dem Sofa zu verstecken.

Heute genossen wir das tolle Wetter und spazierten der Sihl entlang bis zum Sihl Spielplatz. Dieser Platz habe ich ausgesucht, weil er nicht nur vielfältige Spielmöglichkeiten sondern sich auch ideal zum Verstecken Spielen eignet.

Ich fragte wer alles beim Ball – verstecken – Spiel mitmachen möchte und besprach mit ihnen die Regeln. Dabei konnten die Kinder ihre eigenen Regeln und Spielvorschläge einbringen. Das Spiel ging los…

Währen dem begleiten und anleiten achtete ich mich auf meine Sprach und deren der Kinder. Ich versuchte ihnen Präpositionen wie Auf, Unter, Oben, Hinter etc. beibringen und beobachtete wer welche Wörter bereits versteht und wer noch Unterstützung braucht. Sobald ein Kind den Ball fand, fragte ich nach wo sich dieser genau befand. Im gemeinsamen Gespräch versuchte ich die Sprachförderung anzukurbeln und zu fördern. Spielerisch geht dies nämlich am besten.

Claudia

Die Greens sammeln ihren z`Vieri

Auf unserem morgendlichen Spaziergang haben wir viele interessante Dinge entdeckt. Am spannendsten finden die Kinder immer den Weg zum Sihlwald, denn dann gehen wir am Bahnhof vorbei und sehen immer die vorbeifahrenden Züge. Viele Kinder schrecken dann sofort auf, reissen ihre Augen auf und schreien: „Zug!“

Auch heute sind wir wieder an den Zügen vorbei gelaufen, hinunter zur Sihl und sind dort spazieren gegangen.

Plötzlich entdeckten wir einen Busch mit Brombeeren. Sie sahen zum Anbeissen gut aus. Das fanden auch die Kinder. Eine Kostprobe ergab, dass diese Beeren auch wirklich köstlich geschmeckt haben. Also haben wir kurzerhand entschlossen, dass wir uns Beeren für unseren Z’vieri mitnehmen. Mit Leichtigkeit, Einsatz der Feinmotorik und sehr viel Vorsicht pflückten die Kinder die Beeren vom Busch. Auch die grossen Kinder haben fleissig beim Sammeln mitgeholfen.

Zurück in der Kita mussten die Beeren selbstverständlich erst einmal gründlich gewaschen werden. Der erste Schritt: Die Beeren müssen aus der Tüte in eine Schale.

Zweiter Schritt: Die Beeren waschen. Dazu müssen die Kinder ihre Grobmotorik einsetzen und auf den grossen Hocker steigen.

Jetzt heisst es Körperbeherrschung und Willensstärke zeigen. Denn die Beeren sollen nur gewaschen und erst zum Z’vieri gegessen werden.

Ein oder zwei Beeren sind dann doch ganz plötzlich im Mund verschwunden. Da kann man aber auch nichts gegen machen, wenn die Beeren so köstlich sind.

So sauber und gründlich gewaschen deponieren wir die Früchte im Kühlschrank und werden sie zum Z’vieri servieren.

Und auch zum Z’vieri waren die Brombeeren immer noch der Höhepunkt des Tages. Tatsächlich waren sie auch immer noch einfach nur köstlich.

Sylvia

Backstube @ Yellows

Heute Morgen beim Znüni bereitmachen haben wir in der Küche einige sehr reife Bananen entdeckt diese waren leider schon so weich das man sie so nicht mehr Essen konnte. Kurz überlegt kam schon die Idee etwas zu Backen damit, so müssen wir die Bananen nicht wegwerfen.

Ich dachte ein Bananenbrot wäre noch lecker und einfach mit den Kindern zu machen. so haben wir nach dem Mittagessen alle Zutaten aus der Küche geholt und begonnen mit dem Backen. Ich habe im Vorfeld schon alle Zutaten abgewogen und in kleine Schüsseln gefüllt so dass die Kinder besser mithelfen können.

Zuerst haben wir die Bananen zerdrückt, Nora durfte dies mit den Händen machen und ich habe es mit einer Gabel gemacht, als sie gesehen hat wie ich sie zerdrücke wollte sie auch eine Gabel und hat es dann auch mit der Gabel probiert und sehr gut gemeistert. Natürlich wurden die zerdrückten Bananen auch probiert um zu sehen wie diese schmecken. Dann durfte Nora mit mir alle Zutaten in die grosse Schüssel leeren und umrühren mit dem Schwingbesen. Dies war gar nicht einfach da der Brotteig eher etwas dickflüssig ist.

So konnte sie dabei ihre Grob- und Feinmotorik stärken indem sie den Schwingbesen gehalten hat und gleichzeitig umgerührt hat damit und beim probieren der zerdrückten Bananen hat sie auch noch ihren Geschmackssinn angeregt.

Als der Teig fertig war habe ich den mit Hilfe von Nora in die Backformen gefüllt – und dann ab in den Backofen für eine Stunde. Das warten auf unser Bananenbrot viel uns sehr schwer, denn dieser Duft der aus der Küche kam war sehr lecker.

Als das Warten endlich vorbei war liessen wir das Brot noch abkühlen und assen es gemeinsam zum Z’vieri.

Es war ein wohlverdienter und leckeren Z’vieri den wir geniessen durften!

Eure Cassandra