Online-Tagebuch

Die Kleinkindgruppen malen mit Wasserfarben

Am Nachmittag haben die Kinder immer wieder Malen gesagt und auf die Malutensilien gezeigt. Daraufhin habe ich die Kinder gefragt ob sie Malen wollen. Die Kinder haben genickt und/ oder Ja gesagt.

Da wir viel mit Farbstiften und Filzstiften malen habe ich mir überlegt mit den Kindern mit Wasserfarben zu malen um ihnen mal was Anderes anzubieten. Ich bin dann mit den Kindern im Atelier die Wasserfarbpaletten, Wasserbehälter und Pinsel holen gegangen. Die Kinder haben während dem Malen den Pinsel ins Wasser getunkt und ihn anschliessend in die Farbe getupft. Mit dem farbvollen Pinsel haben sie dann Striche und Punkte aufs Blatt gemalt.

Das fertige Bild haben wir gemeinsam an die Tür der Greens gehängt.

Bei diesem Angebot wurden die Feinmotorik, die Hand- und Augenkoordination und die Kreativität gefördert.

Durch das gemeinsame Malen wurde das Zusammenspiel der Kinder gestärkt.

– Nicole –

 

Die Purples lernen eine neue Sportart kennen

Beobachtung:

Unsere Kinder lieben es sich zu bewegen und neue Sportarten für sich zu entdecken. Schon seit längerem funktionieren sie unsere Autos zu Skateboards wie auch Rollschuhen um und fahren die Piazza rauf und runter damit.

Auch der Skaterpark ist ein beliebtes Ausflugsziel der Kinder, nebst dem Klettern auf dem Outdoorgym-Gelende beobachten sie auch immer wieder gerne das Geschehen auf dem Skaterpark.

 

Angebot:

Zuerst durften die Kinder das für sie bekannte wie auch unbekannte Sportgerät genau betrachten und fühlen. Zudem lernten sie auch gleich die Fachbegriffe: Deck, Achse etc kennen.

Nach einer kurzen Einführung durften die Kinder selbst ihre Erfahrungen machen und ihre für sie passende Technik erkunden. So wurde im Stehen und Sitzen geprobt. Mit Yannick an der Seite wahren unsere Skateboard Neulinge gut beraten, er zeigte den Kindern den Umgang mit dem Skateboard und was man alles damit anstellen kann.;-)

Spiel-Pädagogische Aspekte bei Rollbrett Spielen

Für Kinder ist das Skaten vor allem eins: Spaß und Freizeitbeschäftigung. Dabei bietet diese Sportart so viel mehr – nämlich eine ganze Reihe zum Teil äußerst wertvoller pädagogischer Aspekte, die für den Reifungsprozess eines jungen Menschen sehr förderlich sein können. Wir haben die wichtigsten dieser Aspekte zusammengestellt.

Motorik

Für die bestmögliche Ausprägung der Motorik eines Kindes ist Skaten eine wertvolle Hilfe. Die gesamte Bewegungsmotorik wird beim Fahren trainiert – und das in einem Maß, welches die meisten anderen Sportarten nicht bieten können. Da ist zunächst der Gleichgewichtssinn. Schon beim simplen Fahren auf einem Skateboard wird dieser in optimaler Art und Weise gefördert und trainiert. Werden dann auch noch nach und nach Tricks und Figuren erlernt, festigt sich das Ganze noch. Das Kind lernt, auch in schwierigen Situationen die Balance zu behalten und Körperschwerpunkte richtig zu verlagern.

Sämtliche physikalischen Kräfte kommen beim Fahren auf einem Skateboard zu Einsatz: Beschleunigen, Abbremsen, Fliehkräfte in Kurven und vieles mehr.

Koordination von verschiedenen Bewegungsabläufen

Hinzu kommt die Koordination von verschiedenen Bewegungsabläufen. Da beim Skaten die meisten Bewegungen sehr schnell ablaufen (insbesondere beim Vollführen von Figuren und Tricks), wird das Kind auch in dieser Hinsicht optimal gefördert.

Ergänzend kommt hinzu, dass der Fahrer auf einem Skateboard auch Bewegungsräume viel intensiver wahrnimmt, als bei anderen Tätigkeiten oder Sportarten. Das Kind lernt, Entfernungen optimal einzuschätzen, ebenso Wege, Grenzen und vorhandene Spielräume. Man sieht: Das Skateboardfahren macht nicht nur Spaß, sondern ist auch noch Physikunterricht zum Anschauen und Mitmachen!

Verbindung von Motorik und Koordinationsfähigkeit

Auch die Psychomotorik kommt beim Skaten nicht zu kurz. Darunter versteht man die Verbindung von Motorik und Koordinationsfähigkeit. Als erstes Übungs-Hilfsmittel eignet sich hier auch ein selbst konstruiertes und gebautes Rollbrett, mit dem vielfältige Lern- und Bewegungsspiele möglich sind.

Geschicklichkeit

Mit in den großen Bereich der Motorik spielt auch die Geschicklichkeit hinein. Diese kann nicht nur durch das Fahren mit dem Skateboard bzw. Rollbrett selbst, sondern auch durch diverse Aufgaben, die damit zu bewältigen sind, gefordert und gefördert werden. So können z. B. mit dem Rollbrett Dinge transportiert werden.

Sozialkompetenz / Sozialverhalten einüben

Nicht nur in körperlicher bzw. psychomotorischer Hinsicht kann das Skateboarden einen sehr positiven Einfluss auf die Entwicklung eines jungen Menschen nehmen, sondern auch hinsichtlich der sozialen Kompetenz bzw. dem Sozialverhalten. Das Kind lernt, sich mit anderen Skatern zu verständigen, mit diesen zu kooperieren

Die Rücksichtnahme gegenüber Anderen und das Fairplay spielen im Umgang mit Skateboards und Rollbrettern eine große Rolle.

 

Rebecca K.

Tanz – Bewegung – Musik – Parcours @Greens

Durch den Tag haben wir immer wieder Singkreise gemacht, wobei sich die Kinder bewegt und getanzt haben.

Am Nachmittag als wir Draussen waren sind die Kinder viel gelaufen und gerannt.

 

Daher habe ich mir überlegt am Abend einen Bewegungs – Tanz – Musik – Parcours zu machen. Dafür habe ich aus dem Schlafzimmer die blaue Matte, das Tunnel und die grünen Kreise geholt. Daraus habe ich dann einen kleinen Parcours aufgestellt. Ausserdem habe ich den Radio herausgenommen.

Die Kinder sind alle zum Tunnel und durchgekrochen. Manchmal kamen sie sich dabei in den Weg, was für viel Gelächter gesorgt hat.

Eines der Kinder hat eine Puppe genommen und mit dieser getanzt.

Ein Anderes hat sich mehrmals um sich selbst gedreht.

Wieder ein Anderes ist von einem grünen Kreis zum nächsten gesprungen.

 

Bei diesem Angebot wurde die Grobmotorik, Bewegung und die Kognition genutzt. Ausserdem konnten die Kinder ihre Sozialkompetenz stärken, da sie einerseits gemeinsam gespielt haben und dabei aber auch kleinere Konflikte entstanden, welche sie eigenmächtig lösen konnten.

– Nicole –

 

Sinneserfahrungen bei den Yellows

Heute Morgen haben die Yellows Kinder ein Chiffon Tuch am Boden entdeckt und sich daraufhin alle nur noch mit diesem einen Chiffon Tuch beschäftigt. Sie haben es sich gegenseitig über den Kopf gelegt und haben dabei gelacht.

Ich habe das Interesse der Kinder aufgegriffen und bin mit ihnen bei den Purpels ganz viele verschiedene Tücher holen gegangen. Grosse, kleine, durchsichtige, licht undurchlässige etc.

Ich habe den Kindern die Tücher auf den Boden gelegt, ohne gross etwas dazu zu sagen. Sie haben sofort begonnen mit den Tüchern zu spielen. Wieder auf den Kopf, haben hindurchgeschaut… den beim durchschauen bekommt alles was man sieht die Farbe die das Tuch hat. Das ist natürlich sehr faszinierend!

Samuel hat sich sogar im Tuch eingewickelt und hat sich am Boden herumgewälzt. Costanza hingegen hat die Chiffon Tücher mit ihren Füssen wahrgenommen und ist auf die Tücher hinaufgestanden. Die Kinder konnten für eine längere Weile sehr konzentriert miteinander und auch für sich selbst spielen und diese Reize wahrnehmen.

-Cassandra-

Baden mal anders – Kleinkindgruppen

Heute Morgen konnte ich beobachten wie die Kinder wieder mal das Essen erkundet haben – wie sie das Essen heraus gepickt und mit dem Pinzetten-Griff nach den Lebensmitteln gegriffen haben ( 2 Finger).

Ohne viel darüber zu denken ging ich zu den Greens und fragte nach mit was die Kinder sich dort beschäftigt haben. Nasrin informierte mich, dass die Kinder großes Interesse am Umschütten zeigten sowie auch feine Sachen auflesen, alles was die ihre Feinmotorik beansprucht fanden sie an diesen Morgen spannend. Daraufhin kam mir die Idee für das Angebot.

Ich nahm die blaue Spielwanne die wir im Atelier haben und leerte getrocknete Bohnen und ungekochte Pasta in die Wanne. Ich nahm noch ein paar Utensilien die die Kinder zum umschütten brauchen könnten.

Ein paar Kinder trauten sich direkt in der Wanne zu sitzen und zu spielen, sie waren Barfuß und konnten auch spüren wie die Bohnen und Nudeln sich unter ihren Fußsohlen anfühlen. Die Kinder füllten die verschieden Behälter aus Holz, Plastik und Glas mit den Bohnen und konnten in einen vertieftes Spiel finden.

Ihre Feinotorik wurde gefördert, ihr Tastsinn wurde angeregt und ihre Koordination gestärkt.

 

Eure Alex

 

Die Purples und die Schmetterlinge

Die Kinder zeigten ein grosses Interesse am Schmetterling. Sie haben gespielt, dass die Würfel welche auf der Gruppe sind Schmetterlinge sind. Sie haben sich auch selbst als Schmetterling verkleidet und haben auch entsprechende Naturbücher angeschaut, welche auch viele Schmetterlinge beinhalteten.

Ich habe mir also überlegt mit den Kindern einen grossen Schmetterling zu basteln und ihn wenn er getrocknet ist im Gruppenraum aufzuhängen.

Meine Ziele waren zum einen die Kreativität der Kinder zu festigen, dies durch das freie malen mit verschiedenen Farben. Ich werde es auch in einer grossen Kindergruppe machen um so die Beziehung der Kinder zu stärken, wie auch die Kommunikation untereinander. Wir erleben gemeinsam etwas und schaffen gemeinsam ein Werk, dies bringt den Kindern Selbstvertrauen, Eigenständigkeit und Respekt vor sich selbst und anderen.

Jasmin

 

Ballspiele bei den Yellows

Heute konnte ich beobachten wie unsere kleine Gruppe sich mit einem Ball am Morgen beschäftigte. Sie versuchten es in der Luft zu werfen oder es mit ihren Füssen zu treten .

Alle drei anwesenden Kinder beschäftigten sich mit dem gleichen Ball im Gruppenraum.

Darauf bekam ich die Idee mit den Kindern auf einem Fußballplatz zu gehen und nahmen verschiedene Bällen mit, welche unterschiedliche Farben, Formen und Grössen hatten.

 

Die Kindern nahmen die Bällen in die Hände und warfen sie um sich. Ein Anderes Kind trat immer wieder nach dem Ball, sodass er sich voran bewegte.

Die Kindern lachten und haben das Angebot draussen sichtlich genossen, da sie sichtbar ihren Interessen nachgehen konnten.

Die Kinder haben ihre Koordination sowie ihre Kraftkontrolle und ihre gesamte Motorik gestärkt.

Eure Alex

 

Bewegungs-Parcour für die Kleinkind-Gruppen Green und Yellow

Heute habe ich die Kinder beobachtet, wie sie Interesse am Klettern zeigten. Sie klettern auf den Tischen und Stühlen herum und beim Podest klettern sie viel hinauf und liefen alleine hinunter.

Als Angebot habe ich die grosse Matratze von den Purple’s genommen. Die Bauklötze, die grossen Ringe und die Pulloner und damit einen Parcour auf der Piazza vorbereitet, sodass sie ihr Interesse weiter ausleben können.

Anhand dieses Parcours wurde ihre Grobmotorik gefördert. Durch Bewegung und Klettern lernen die Kinder ihren Körper kennen. Sie lernen sich einzuschätzen, ihre Grenzen, Ängste und Unsicherheiten wahrzunehmen. Sie entwickeln so die Voraussetzungen für Selbstsicherheit und Selbstvertrauen. Sie lernen aber auch, mit anderen umzugehen, deren körperlichen Fähigkeiten zu akzeptieren und sich darauf einzustellen. Sie lernen ihr Gleichgewicht einzuschätzen. Sie machen vor allem auch Erfahrungen über die Dinge und Gegenstände, mit denen und an denen sie sich bewegen.

Ich konnte beobachten, wie sie dabei Spass beim hüpfen gehabt haben, vor allem hat Milo sich sehr gefreut und gelacht.

Dovenè

Imagination play at Piazza with the Greens

Recently, I have obsereved that the children were interested in smaller children like Malina, Edda. I also saw their interest has been forcused on playing with baby dolls. Based on this observation, I decided to give them some toys from purples and made some space at Piazza.

First, I showed them what we had. Theo and Elias were interested in cushions which I put as a bed for baby dolls. As soon as they found them, they stareted to use them as a car and saying „boom boom!“.

Ella was interesrted in the bags and putting some toys in it really carefully. Milo was carring the baby dolls from the bed to the carpet. I thought he was interested in playing with the dolls so that I showed him to feed the baby with a spoon. After he saw it, he also started feed the baby. They also liked to use the small kitchen so we cooked lot of yummy foods!

This activity helped them to develop and improve imagination skills, creativities.

 

Honami

Die Purples verändern sich in der myKita

Heute Morgen haben sich einige Kinder verkleidet. Sie waren Prinzessinnen, Drachen, Polizisten und vieles mehr. Nach einiger Zeit haben sie uns gefragt ob sie sich schminken können. Da es leider schon Zeit zum Mittagessen war haben wir gemeinsam mit den Kindern entschlossen dass wir uns am Nachmittag schminken werden.

 

Draußen auf dem Spaziergang konnten bereits die ersten wünsche erfüllt werden und einige Kinder haben sich in Tiger, Löwen und Piraten verwandelt. In der Kita zurück durften auch die anderen Kinder die Rolle eines Tieres oder eines anderen Menschen einnehmen.

 

Einige Kinder haben sich selbst geschminkt und sich dabei im Spiegel beobachtet. Sie nehmen die Pinselstriche oder Schwammtupfer auf dem Gesicht war und fühlen diesen in der Hand. Wie fest kann ich drücken? Wie sehe ich aus wenn ich grün an meine Stirn male? Diese Fragen und noch viele mehr kann man in die Konzentrierten Gesichter der Kinder hinein Interpretieren. Was sie gedacht haben weiss ich nicht. Jedoch kann ich sagen das die Intension mitwelcher sie am werk waren bestimmt mit ihrer Wahrnehmung zu tun hat. Sie haben die Farbe gerochen und auf der Haut gespürt und die Veränderung in ihrem Gesicht im Spiegel gesehen.

Sich selbst kennen lernen steht hier im Vordergrund, auch wenn die Kinder sich augenscheinlich selbst verändern, sind sie einen kleinen Schritt näher am wissen wer sie sind oder wer sie sein möchten.

 

Gabi